20.03.16: Entspannter Start in die neue Saison

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    • 20.03.16: Entspannter Start in die neue Saison

      Nachdem ich am Samstag also endlich den letzten Bericht aus der Saison 2015 fertigstellen konnte, war es am Sonntag an der Zeit, in die Saison 2016 zu starten. Dazu hatte ich mich mit Caruso verabredet, der auf dem Heimweg vom Onride-Event im Toverland noch im Phantasialand vorbeischaute. Der Park an sich dürfte ja hinlänglich bekannt sein, daher beschränke ich mich bei den Bildern vorwiegend auf die Neuerungen in diesem Jahr. Sollte eines oder mehrere dieser Bilder den strengen Regeln des Phantasialandes widersprechen, so bitte ich um Verzeihung und einen entsprechenden Hinweis. Ich werde diese dann umgehend wieder rausnehmen.


      Kurz vor Öffnung des Parks erreichte ich den alten Haupteingang.


      Die Brücke nutzte ich für erste Einblicke in den Park.


      Insbesondere natürlich auf das, was von der goldenen Kugel noch übrig ist - also so gut wie nichts.


      Auf der anderen Straßenseite ist über den Winter eine Halle anstelle des Camps entstanden.


      Viel los war zu dieser Uhrzeit nicht gerade.


      Mit so wenigen Menschen wirkt der Kaiserplatz dann doch etwas kahl.


      Einer der 6 Drachen rollte vorbei. Kurz konnte ich die Füße sehen, daher tippe ich auf Quetzal.


      Für mich ging es direkt zu Maus au Chocolat.

      Der interaktive Darkride sollte im 9:30 Uhr öffnen, alle übrigen Attraktionen nahmen erst um 10 den Betrieb auf. Bei den paar Menschen, die direkt in Berlin den Park betraten, stand ich ganz vorne in der Schlange vor dem Eingang. Caruso ließ allerdings auf sich warten, sodass ich bei Öffnung einfach schonmal reinging. Für die erste Fahrt des Tages hab ich mir ein klein wenig zu lange Zeit gelassen, bei der zweiten war ich dann aber dabei. Interessant fand ich ja, dass der freie Platz neben mir am Ende auch 100 Punkte hatte. Ich vermute, dass der Blitz der Fotoanlage die Sensorik beeinflusst und quasi alle Mitfahrer dadurch 100 Punkte bekommen.
      Als ich wieder rauskam, wartete Caruso bereits, sodass wir gleich wieder reingehen konnten. Warten musste wir nicht, wir konnten direkt einsteigen. Eine Chance hatte ich gegen Caruso nicht. Bei solchen Rides ist die erste Fahrt meist meine beste, aber selbst das hätte von den Punkten nicht gereicht...


      Danach warteten wir darauf, dass der Themenbereich Fantasy freigegeben wurde.


      Die Treppe zu Race for Atlantis führt nun ins Leere und ist mit einer Holzwand begrenzt.

      Später waren wir auch mal oben und haben durch den Schlitz unten gelunzt. Viel sieht man logischerweise nicht, vorwiegend noch etwas Schutt. Eine recht große blaue Wand steht noch da, die kann ich aber nicht wirklich zuordnen, da ich Race for Atlantis nur ein einziges Mal gefahren bin.


      Ansonsten ist die neue Baustelle wie gewohnt sehr ausführlich abgeschirmt worden.


      Für uns ging es nun direkt nach Wuze Town zu den Winjas.

      Starten wollten wir mit Force, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Denn obwohl bereits viele Leute bei Fear anstanden, rührte sich dort absolut nichts. Die Bahn war noch längere Zeit geschlossen, nahm später aber doch noch den Betrieb auf. Ansonsten fehlte am Morgen noch die Aufforderung, in die Welt von Winjas Force einzutreten, bevor der Lift die Gondel freigibt.

      Bei Fear tat sich weiterhin nichts, also ging es weiter zu Temple of the Nighthawk. Dort fuhr man allerdings nur mit zwei Zügen. Entsprechend lange wartete man, bis man den Zug auf die Reise schickte. Die Bügel wurden aber schon recht früh kontrolliert, sodass die später kommenden Mitfahrer vor dem bereits abgefertigten Zug warten mussten. Trotzdem blieben noch genug Plätze frei, dass wir nach der Auftaktfahrt in der First Row ein paar Reihen weiter hinten nochmal einsteigen konnten. Für eine dritte Fahrt sah es zunächst schlechter aus, zwei kurz vor Knapp ankommende Damen überließen uns aber freundlicherweise ihre Reihe, die wir schon fast in Beschlag genommen hatten. Zufälligerweise direkt hinter zwei anderen Onridern.


      Wir gingen aber weiter zu zweit durch den Park. Auf direktem Weg zu Talocan.

      Langsam aber sicher bestätigte sich der Verdacht, dass es kein allzu voller Tag werden würde. Eine Fahrt mussten wir warten, dann waren wir dran. Danach sind wir gleich nochmal rein und konnten wiederum nach einer Fahrt zwischendurch wieder einsteigen. Auch bei Chiapas herrschte gähnende Leere.


      Irgendwo hakte es aber gewaltig. Wir blieben ständig stehen.

      Zunächst liefen wir vor dem ersten Drop auf ein leeres Boot auf. Dann standen wir längere Zeit auf der ersten Weiche. Auch vor dem Rückwärts-Drop hatte sich eine kleine Bootsschlange gebildet. Wir hatten also genug Zeit, die Fiesta Cave mit dem nicht trommelnden Trommler zu genießen. Am Beginn des letzten Lifthills blieben wir dann ein letztes Mal kurz stehen, ehe wir endlich zum finalen Drop übergehen konnten.


      Das war eine verdammt lange Fahrt. Die versprochenen 6 Minuten hat man klar überboten.


      Wir beließen es dann auch bei der einen Fahrt, es war ja nicht so wahnsinnig warm.

      Ähnlich leer war es auch bei der Black Mamba, die im Einzugbetrieb fuhr. Man konnte direkt bis zur Station durchlaufen und brauchte meist nur eine Fahrt abwarten. Bei der zweiten Fahrt konnten wir sogar direkt noch reinhuschen, weil zwei Plätze frei geblieben waren.


      Das Lichtraumprofil lag mitten im Gebüsch. Ein Stück weiter waren einige Felsen erneuert worden.


      Der Übergang von alt zu neu ist deutlich zu erkennen.


      So im direkten Vergleich merkt man erst, wie unschön die alten Felsen inzwischen aussehen.


      Ich hoffe, da wird in den nächsten Winterpausen weiter verbessert.


      Nach zwei Fahrten auf der Mamba wechselten wir zu Colorado Adventure.

      Dort zeigte sich ein ähnliches Bild wie beim Temple. Man fuhr mit zwei Zügen, wartete mit der Abfahrt des längst abgefertigten Zuges aber immer, bis der andere die Schlussbremse erreichte. Dennoch konnten wir auch hier für eine zweite Fahrt schnell von der Ausstiegsseite nochmal reinspringen. Übrigens lag auch hier das Lichtraumprofil direkt neben der Schlussbremse.


      So oder so ähnlich sah es fast den ganzen Tag aus. Fast überall.


      Die Geisterrikscha nahmen wir auch noch mit, dann wandten wir uns endlich Klugheim zu.


      Die Bretterwände könnten schöner sein, der Durchgang ist aber ganz schön geworden.


      Wenn man wie ich zum ersten Mal Taron erblickt, ist das schon echt beeindruckend.


      Der vordere Bereich ist schon sehr weit fortgeschritten und sieht richtig gut aus.


      Hier scheint man schon weitestgehend fertig zu sein.


      Der Bereich um die Station braucht aber noch ein wenig Zuwendung.


      Diese Zäune finde ich sehr interessant.

      Bisher war ich davon ausgegangen, dass der ganze Bereich super für die Warteschlange genutzt werden könnte. Daraus wird aber wohl nichts, denn der Boden ist voll mit kleinen Pflänzchen. Bis zu diesen Zäunen samt Tor wird man aber wohl gehen können. Die Frage ist nur, wozu? Es kann eigentlich nur der Wartebereich sein, aber der müsste ja hin und wieder zurück führen. Dafür erscheint mir das aber auch schon fast zu eng. Eine wirklich mysteriöse Baustelle, dieses Klugheim...


      Bohrpfahl-Wände gehören beim Phantasialand seit der Black Mamba ja irgendwie dazu.


      Nach wie vor steht einer der Züge auf der Schlussbremse.

      Es gibt im Netz auch Bilder von einem ausgepackten Zug mit Testdummies von Samstag. Dort ist an jedem Wagen je ein komplett gelbes Laufrad zu sehen. Die sind offensichtlich nicht aus Alu mit Gummi-Lauffläche, sondern vollständig aus Kunststoff/ Gummi gefertigt. Der von mir fotografierte Zug hat dagegen überall die üblichen Alu-Räder, ist also wohl ein anderer. Ich bin gespannt, womit die Züge dann letztendlich ausgestattet werden.


      Was mir aktuell überhaupt nicht zusagt, ist die offene Rückseite des River Quest Liftturms.


      Nach der kurzen Baustellen-Besichtigung schauten wir auch mal im Hotel Tartüff vorbei.


      Danach holten wir uns das Zweitbesuchs-Ticket ab, ehe wir erneut zu Talocan gingen.


      Von hier wiederholte sich unser Programm dann einmal.

      Wir fuhren also zweimal Talocan, zweimal Mamba und auch Colorado Adventure konnten wir wieder für zwei Runden kapern. Bei letzterer schaute sich ein Mitarbeiter den Zug auf dem dritten Lifthill ganz genau an. Schien aber alles zu passen, bei der zweiten Runde war er verschwunden.


      Nach Tikal und Mystery Castle schauten wir uns die Veränderungen bei River Quest einmal genauer an.


      Auffällig ist insbesondere die neue Tunneleinfahrt unter dem Lifthill von Raik.

      Etwas Nebel und ein paar Lichteffekte würden nicht schaden, aber auch so ist es schon ganz in Ordnung. Bei der Ausfahrt aus dem Lift kann man die Rückseite des großen Tores an der Seite sehen. Da muss noch eine schönere Verkleidung hin, so geht das ja gar nicht. Ansonsten hat sich im Inneren relativ wenig getan. Der frische Anstrich tut der Anlage aber definitiv gut.


      Wobei das Wasser und die Fahrrinne eigentlich zu sauber sind. Das passt nicht so ganz zum Thema. :D


      Von hier ist die Baustelle nur schwer einsehbar. Man sieht nur Dächer.


      Und die noch im Bau befindliche Schallschutzwand.


      Zwischen River Quest und Feng Ju Palace wurde der steile Weg endlich eingeebnet.


      Das angesprochene Tor, darunter rast bald Raik über die Schienen.


      Ein Blick auf die Wartezeitentafel - die maßlos übertreibt - zeigte, dass Winja's Fear nun lief.

      Allerdings war die Warteschlange dort deutlich länger, sodass wir nochmal mit Force fuhren. Danach folgte erneut die übliche Runde über Talocan, Mamba und Colorado. Und zum Abschluss nochmal Talocan. Zum Saisonauftakt reichte mir das dann allerdings auch langsam. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir an diesem Tag alles so oft fahren könnten. Also verabschiedete ich mich um kurz nach vier bereits von Caruso, der weiter mit Talocan und Co. spielen wollte. Alleine versuchte ich mich nochmals (erfolglos) bei Maus au Chocolat an meinem Ergebnis vom Morgen, ehe ich mich zum Auto begab und den Heimweg antrat.


      Fazit: Ein altbekannter Park, viele Veränderungen, große Vorfreude auf Klugheim und ein absolut leerer Park. Kann ein Saisonstart besser sein? Ok, hier und da hakte es noch ein bisschen und die Mitarbeiter waren ob des geringen Andrangs nicht gerade auf Schnelligkeit getrimmt. Außerdem ist mit Klugheim und RfA gefühlt ein Viertel des Parks Baustelle. So wahnsinnig viel zu fahren hat man ja eh nicht. Spätestens im Sommer rechne ich aber damit, dass sich das ändert. Und dann werde ich schnellstmöglich wiederkommen um die beiden neuen Counts abzuholen.
      Hab' Sonne im Herzen und Pizza im Bauch,
      dann bist du glücklich und satt bist du auch.