Posts by Coasterdesigner

    Einmal "lässt sich einrichten", ein mal "lässt sich dran arbeiten", einmal "kann nur an dem WE"...und ich habe noch an allen Wochenenden im September Zeit.

    Warten wir noch auf die Antwort von meinem Namensvetter und wenn es bei ihm auch passt, ist der Termin ja schon ausgemacht.

    Für mich kommen bezüglich Attraktivität und Erreichbarkeit eigentlich nur das Phantasialand und der EP in Frage. Alles andere dürfte entweder für die Anreisenden aus der Schweiz oder aus dem hohen Norden nicht attraktiv genug sein.

    Da ich so mit am zentralsten von allen wohne,kann ich sowohl mit dem einen als auch dem anderen leben.

    Persönlich würde ich aber das PHL einen Tick bevorzugen,weil ich für den EP schon zwei Besuchsanfragen aus meinem Freundeskreis habe.

    Ich warte mal auf die Wünsche/Anregungen/Vorschläge der anderen,da ich relativ flexibel und so ziemlich alle großen Parks für mich etwas neues bieten würden.


    Ich würde aber an deiner Stelle den Threadtitel auf 2024 anpassen, da Zeitreisen noch nicht erfunden wurden. ;)

    Und wer sich ein bisschen auskennt, wusste bei "Cedar Fair Park in MIchigan" natürlich, von welchem Park ich rede: Michigans Adventure.

    Der kleinste Park der Cedar Fair Gruppe gilt so ein bisschen als der vergessene Cedar Fair Park.


    Wir kamen pünktlich zur Öffnung am Parkplatz an und freuten uns über einen doch sehr leer wirkenden Parkplatz.


    In der Nähe des Eingangs steht direkt die erste Bahn. EIn Arrow Corkscrew aus dem Jahr 1979:




    Die Warteschlange sah sehr kurz aus und trotzdem dauerte es 25 Minuten bis wir dran waren.Grund ist die extrem langsame Abfertigung. Zum einen sind die Mitarbeiter extrem langsam und zum anderen kapierte keiner der Fahrgäste,das die Gurte nicht zum drauf sitzen gedacht sind,sondern um sie mit den Bügeln zu verbinden.:rolleyes:

    Also durfte bei jeder Fahrt nochmal die Hälfte der Gäste aufstehen,die Gurte hervorholen und sie richtig benutzen. Und auch das man Taschen und Rucksäcke nicht mitnehmen darf, ist vielen trotz Schildern und Durchsagen erst aufgefallen,als der Ride-Op die Bügel kontrolliert hat.


    Die Fahrt selber ist unspektakulär. Es gibt schlimmer fahrende Arrows, aber die Strecke ist halt auch nicht besonders lang. Lediglich die Farbe von der Bahn weiß extrem zu gefallen.


    Auf Grund der miserablen Kapazität entschieden wir uns dann, die Arrow-Maus "Mad Mouse" zu nehmen,da wir hofften, das morgens noch nicht viel los ist.




    Mit Baujahr 1999 ist sie eines der Spätwerke von Arrow. Hätte Arrow von Anfang an solche Bahnen gebaut,gäbe es sie wohl heute noch. Bis auf die letzten paar Kurven fährt sich die Bahn echt gut. Die Strecke ist jetzt nicht wahnsinnig spektakulär ,macht aber durchaus Spaß.


    Es war auch wenig los,allerdings war auch hier die Abfertigung eine Katastrophe. Man hatte zwar vier Wagen auf der Strecke, hat aber immer nur einen Wagen auf die Strecke geschickt. Kurz bevor der Wagen in der Schlussbremse war,wurde erst der nächste Wagen auf die Strecke geschickt.X(

    Und das auch nur,wenn er fertig beladen war. Denn auch hier wussten die Fahrgäste nicht, das man Taschen vorher abstellen muss. Da wurde gerne mal versucht, Rücksäcke mitzunehmen. Anstatt sie aber einfach den Gästen abzunehmen und in die Fächer zu legen, haben die ride-ops die Bügel geöffnet, die Gäste stiegen aus und legten den Krams selber in die Fächer.


    Also direkt weiter zur nächsten Bahn. Der 1988 eröffneten Holzachterbahn der Dinn Corporation mit dem Namen "Wolverine Wildcat":




    Die Strecke hat bereits in Teilen ein Retracking bekommen. Glücklicherweise hat man mit den wichtigen Stellen angefangen. Vom Layout her ist die Bahn zwar nicht so spannend ,wie sie sein könnte(es fehlt einfach Airtime),dafür sind die Fahreigenschaften aber erträglich. Leider war die Abfertigung auch hier eine Katastrophe. Zum einen gab es ein-Zug-Betrieb und zum anderen haben auch hier die Fahrgästen den Sinn der Gurte und die Aussage "keine losen Gegenstände" nicht verstanden.

    Zudem meinten einige Fahrgäste,auf der falschen Seite aussteigen zu müssen und ihren an den Gates wartenden Begleitern erzählen zu müssen,wie die Fahrt so war.X(


    Wir machten uns nun weiter auf den sehr langenleider komplett unschattigen Weg zum hintersten Teil des Parks. Dort stand schließlich noch ein äußerst seltenes Exemplar:





    Richtig, ein SLC. :P

    Dieser hört auf den Namen Thunderhawk, wurde 1998 gebaut und 2008 vom Geauga Lark Park hierher versetzt. Diese Bahn ist übrigens in den 22 Jahren unter Cedar Fair die einzige(!) neue Achterbahn des Parks.

    Auch hier gab es nur einen Zug in Betrieb und auch hier waren die Mitarbeiter seeeeeeeehr langsam in der Abfertigung.


    Auf Grund des Alters und des Umsetzens erwarteten wir fürchterliche Fahreigenschaften, wurden aber positiv überrascht.

    Ich gehe sogar soweit und sage, das ist der SLC mit den besten Fahreigenschaften,den ich je gefahren bin.

    Natürlich immer noch weit von einem B&M entfernt,aber es gibt keinerlei wirkliche Schläge.


    Auf dem langen Weg zur nächsten Bahn kamen wir an einer Reihe der üblichen Flatrides und anderen Attraktionen vorbei.









    Ziel war die größte Achterbahn des Parks. Der 1998 eröffnete CCI-Woodie "Shivering Timbers":




    Der überwiegende Teil der Strecke ist lediglich vom Parkplatz aus einzusehen.

    Die Warteschlange war kurz, aber mittlerweile hatten wir ja Erfahrung. ;)

    Auch hier war nur ein Zug in Betrieb und auch hier waren die Mitarbeiter nicht besonders schnell. Dementsprechend dauerte es auch wieder ewig.


    Das Layout ist ein klassisches Out&Back mit gefühlt 3500 Airtime Hügeln und einer kräftigen Helix zum Schluss.


    Die Bahn wäre auch eine absolute Granate....wenn sie denn Fahrbar wäre. Man hat ja bereits mit dem Retracking angefangen..aber das sollte man ganz dringend für die ganze Bahn machen.

    Ich kenne viele Holzachterbahnen,und die müssen ja auch in bestimmtem Maße ruppig sein. Aber die Bahn ist einfach unfahrbar. Besonders in den Tälern gibt es dutzende massive Schläge und die Wirbelsäule endet abwechselnd entweder unterhalb der Schulterblätter oder an der oberen Innenseite des Gehirns.

    Wirklich schade,denn das Layout ist super und die Airtime der Wahnsinn.


    Wir gingen direkt weiter ins "wunderschön" gestaltete Kinderland:



    Ziel war der Kiddie Coaster "Woodstock Express":



    Den Experten wird jedoch sofort auffallen,das dort zum Betreiben der Bahn etwas elementares fehlt...richtig, der Zug. ;)


    Dementsprechend war die Bahn auch geschlossen.


    Also blieb uns nur noch eine letzte Bahn übrig.Der CCI-Woodie "Zach`s Zoomer":



    Erstaunlichrweise habe ich tatsächlich nur das Schild fotografiert und nicht die Bahn.

    Mit 12 Metern Höhe und 430 Metern Länge ist es nicht die größte aller CCI Bahnen.


    Wie sie sich fährt,kann ich leider nicht sagen, da sie an diesem Tag geschlossen war.X(

    Ein Zug war aber immerhin vorhanden. ;)


    Damit waren wir mit allem,was uns interessiert hat auch schon durch.

    Auf Grund der extrem langsamen Abfertigung hatten wir keine Lust auf Wiederholungsfahrten,zumal auch keine der Bahnen wirklich dazu eingeladen hat.


    Fazit: Der Park an sich ist gar nicht so schlecht. Potenzial ist da.Allerdsings gibt es ein paar Punkte,die ihn wirklich schlecht machen.


    1. Die Abfertigung. Grundsätzlich nur ein Zug bzw. ein Wagen, dazu extrem langsame Abfertigung in der Station. Der Park hat die mit Abstand schlechteste Abfertigung von allen Cedar Fair Parks, in denen ich bisher war.


    2. Es fehlt Schatten. Der Park bietet insgesamt weniger Schatten als so mancher Six Flags Park.


    3. Das Publikum. Das war das schlimmste Publikum, das ich je hatte. Das liegt an der seltenen Kombination aus extrem dumm und extrem assozial.


    Ich hatte es im Bericht ja schon anklingen lassen,das 70 % der Gäste mit Gurten, Schildern,losen Gegenständen,etc. komplett überfordert waren und dadurch die Abfertigung massiv verzögerten.Zudem ist "nach hinten durchgehen" ebenfalls ein Fremdwort. In der ersten oder den ersten beiden Reihen drängelten sie sich und die weiter hinten liegenden Gates wurden kaum beachtet.


    Zudem kommt das Sozialverhalten. Wir haben es gleich vier( !) mal erlebt,das man sich vordrängeln wollte. Beim ersten Mal haben sich zwei Gäste sehr robust bis zu ihren Freunden durch die Warteschlange..naja,geschubst.

    Die anderen Gäste wurden einfach aktiv zur Seite geschubst. Die anderen drei Male haben es kleinere Gruppen versucht mit "wir wollen nur zu unseren Freunden da vorne". Auf unsere Antwort "dann müssen sie halt auf euch warten" oder aber "wo genau stehen die denn?Zeig doch mal,wer sind denn eure Freunde? " wurde reagiert, in dem man beleidigt aus der Warteschlange abgehauen ist.


    In dieser Kombination aus dumm und asozial habe ich das bisher so noch nie erlebt. In Kennywood war das Publikum auch asozial,aber wenigstens nicht dumm.


    Schade eigentlich. Wir machten uns nach gerade mal 4 Stunden schon wieder auf den Heimweg. Uns hielt in dem Park nichts mehr.

    Hätte ich das vorher nicht gewusst,wäre ich nie auf die Idee gekommen,das der Park zu Cedar Fair gehört. Es ist der schlechteste Cedar Fair Park von allen,die ich bisher besucht habe.


    Wir machten uns wieder zurück ins Hotel. Am nächsten Tag stand dann auch schon der letzte Park der Tour auf dem Programm: Indiana Beach.

    Nach dem unfreiwilligen Verzicht waren wir zwar etwas genervt, allerdings sollte sich das bald wieder ändern.

    Nicht weit, also quasi um die Ecke wartete die nächste Bahn auf uns.

    Der Intamin-Launcher "Maverick":







    Die 75 Minuten Wartezeit haben sich richtig gelohnt. Eine absolut geile Bahn ! Airtime, schnelle Richtungswechsel, Inversionen....die Bahn bietet alles und das bei sensationellen Fahreigenschaften !

    Es gibt außer dem Moment vor dem zweiten Launch quasi keinen Moment zum verschnaufen. Sehr intensiv.


    In Sichtweite davon wartete die nächste Bahn auf uns. Und zwar "Steel vengeance". Ein Holz-zu-stahl Umbau von RMC:









    Bei dieser Bahn herrschen sehr strenge Regeln in Hinblick auf das Mitführen von losen Gegenständen. Es ist nämlich alles verboten,auch in Reißverschluss-Taschen.

    Und um auf Nummer sicher zu gehen,das niemand etwas dabei hat, gibt es Metalldetektoren ! Rechtzeitig vor der Station gibt es einen Bereich mit Schließfächern.Dort kann man alles verstauen. Diese sind kostenlos.


    Verschlosen und auch wieder geöffnet werden sie mit einer Kombination aus Geburtsdatum und einem von 9 wählbaren Gegenständen. Nach der Fahrt gelangt man wieder zu den Schließfächern und das Fach öffnet sich nach Eingabe von Geburtsdatum und vorher gewähltem Gegenstand (z.B. Hund, Schirm,.etc)


    Das praktische ist,das man sich die Schließfachnummer nicht merken muss.;) Die wird einem nach Eingabe der korrekten Daten nämlich ebenfalls angezeigt.


    Die hat man nach der Fahrt evtl. vergessen, denn diese hat es in sich.

    Vorneweg gleich: Ja,die Metalldetektoren sind berechtigt ! Da würde so ziemlich alles wegfliegen.(wobei Reißverschluss kein Problem sein sollte)


    Ich kenne schon einige RMC-Bahnen und die sind alle irgendwie bekloppt und verrückt, aber Steel Vengeance toppt das alles ! Ein absolut krankes Teil ! Ist der erste Teil noch verhältnismäßig harmlos und hat "nur" extreme Airtime und 1-2 geile Elemente, geht es nach der Blockbremse erst so richtig los. Man donnert Ewigkeiten durch das Gebälk und verliert in Steilkurven, Inversionen und Airtime Hügeln völlig die Orientierung.

    Definitiv die beste aller meiner bisherigen RMC--Bahnen und gaaaanz weit oben in meiner all-time Favoritenliste.


    Da es mittlerweile schon recht spät war, ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Was uns noch fehlte, wollten wir am nächsten Tag nachholen.

    Auf dem Rückweg zum Ausgang durchquerten wir den wohl schönsten Teil des Parks, die relativ mittig gelegene "grüne Insel" (so nenne ich sie):







    Es gibt viel Schatten und es ist insgesamt sehr schön gemacht. Es gibt zwar keine Fahrgeschäfte, aber kleinere Attraktionen wie "fort sandusky" , wo man sich im "Goldschürfen" versuchen kann oder aber einen kleinen Streichelzoo:



    Dort kann man natürlich auch Tierfutter kaufen um die Tiere zu füttern.


    Am nächsten Morgen nutzten wir erneut den verfrühten Eintritt für Hotelgäste und machten uns direkt auf dem Weg zur höchsten in Betrieb befindlichen Achterbahn des Parks: Millenium Force:








    Die Bahn dürfte nun wirklich jedem Coasterjunkie ein Begriff sein. War sie doch im Jahr 2000 die zweithöchste Achterbahn der Welt.

    Jetzt durften wir sie also endlich fahren. Nachdem was man so im Internet liest, soll es ja nicht die allerbeste Bahn sein.

    Und das kann ich nach der Fahrt bestätigen.

    Die Bahn ist hoch, sie ist schnell und lang....das war es dann aber auch. IM Tal nach dem first drop und der darauf folgenden Steilkurve kommen durchaus ein paar g-Kräfte auf. Danach ist es aber nur noch ein relativ uninspiriertes,

    sehr schnelles aber relativ kraftloses rumgegurke. Die beiden Airtimehills bieten weniger Airtime als Silver Star.

    Ich war nicht enttäuscht,weil ich entsprechend vorbereitet war. Aber trotzdem ist es irgendwie schade, denn aus der Höhe hätte man etwas deutlich geileres rausholen können.


    Quasi direkt gegenüber steht "Rougarou", ein B&M Floorless Coaster. Gebaut als Stand up, aber zwischenzeitlich mit Floorlesszügen ausgestattet.






    Dieser öffnete erst um 11 Uhr, die Zeit vertrieben wir uns mit dem Beobachten der Testfahrten.


    Wir wählten die erste Reihe (da es quasi keine längere Wartezeit gab als für den Rest des Zuges)


    Nunja, das Layout ist in sofern etwas ungewöhnlich, weil es nur drei Inversionen beinhaltet. Das ist für eine B&M Bahn dieser Größe sehr wenig. Aber das ist halt der (ehemaligen) Fahrposition geschuldet.


    An sich finde ich das Layout durchaus erfrischend und nicht wirklich langweilig. Aber so richtig von den Sitzen reißt es auch nicht. Insbesondere sind die Fahreigenschaften ziemlich mies. Das dürfte der schlechteste B&M (von den Fahreigenschaften her) sein,den ich kenne.


    Bleibt also noch der ebenfalls von B&M gebaute Divecoaster "Valravn" übrig:










    Die Bahn schmückt sich zwar mit einigen Rekorden(zumindest bei ihrer Eröffnung), aber Rekorde sind halt nicht alles.


    Die Bahn ist irgendwie Durchschnitt. Ja, der Drop ist nett, aber so völlig offen auf der platten Wiese fehlt dann doch irgendwie der letzte Reiz. Und der Rest der Strecke ist halt - bedingt durch die Brete der Züge) auch begrenzt spannend.


    Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, das ich bisher kein Wort zur ältesten Bahn des Parks, dem 1964 eröffneten Woodie "Blue Streak" verloren habe.

    Das liegt daran, das ich von der Bahn tatsächlich kein einziges Foto habe. :huh:


    Dabei ist es die Bahn Wert,erwähnt zu werden. Ein klassisches Out and Back Layout mit ein paar ordentlichen Airtime Momenten und absolut passablen Fahreigenschaften.


    Zum Schluss noch ein paar Bilder von einigen der zahlreich vorhandenen anderen Fahrgeschäfte und von der im Eingangsbereich befindlichen Seilbahn aus gemachte Fotos:











    Da wir nun gute drei Stunden Fahrt zum nächsten Hotel vor uns hatten, verließen wir den Park so gegen 16 Uhr.


    Tja, was soll man sagen ? Cedar Point ist ja immer so ein Sehnsuchtsziel von allen Achterbahnjunkies in ihren Anfangsjahren. Je mehr Parks man jedoch besucht,desto niedriger wird die Sehnsucht,jedenfalls ging es mir so.


    Gestalterisch ist der Park durchaus nett gemacht.Es gibt nur sehr wenige,zweckmäßig gestaltete Ecken, der Rest passt durchaus oder ist sogar wirklich schön. Auch die Operations sind sehr gut.

    Zwar war deutlich mehr los als wir erwartet hatten und dementsprechend auch die Wartezeiten höher (15 bis 75 Minuten), aber der Park hat die möglichen Kapazitäten ausgenutzt,alle Bahnen fuhren im Maximalbetrieb.


    Und doch ist vieles halt nur Masse statt Klasse. Man hat mit Maverick und Steel Vengeance zwei absolute Weltklasse-Coaster dort stehen. Der Rest hat aber nur begrenzten Wiederfahrwert. Alles nicht schlecht,aber auch nicht wirklich der Knaller. Insbesondere die B&M`s enttäuschten fast alle komplett.


    Für uns stand am nächsten Tag direkt der nächste Cedar Fair Park an, dann bereits im Bundesstaat Michigan.

    Und wer den letzten Bericht aufmerksam gelesen hat und ein klein wenig die Karte der USA im Kopf hat,weiß natürlich, das das nächste Ziel von Waldameer aus "immer westwärts am Lake Erie entlang" nur Cedar Point lauten kann. ;)


    Und genau so ist es auch.

    Wir haben bereits am Abend vorher im Parkeigenen, ca. 4 Km vom Park entfernt liegenden Express Hotel eingecheckt.


    Anfang des Jahres gab es dort sehr günstige Angebote, so das wir ein Paket mit zwei Übernachtungen, zwei Tage Eintritt, Parkgebühren sowie an beiden Tagen ein all-you-can-drink Wristband gebucht haben.


    Einer der Vorteile für Hotelgäste ist, das man eine Stunde vorab in den Park darf und eine begrenzte Auswahl an Attraktionen (u.a. 3 Achterbahnen) fahren darf.




    Die 150 Jahre,die dort gefeiert werden, feierte man bereits 2020. Denn die ersten Anfänge - ein paar Strandkörbe mit etwas Gastronomie - datieren bereits aus dem Jahre 1870.


    Eine der Attraktionen, die man verfrüht fahren durfte, ist "Wild Mouse", ein Twister Coaster von Zamperla:




    Diese Bahn ist - zusammen mit den Fahrgeschäften drumherum - die Neuheit 2023. Einige der Fahrgeschäfte wurden jedoch lediglich innerhalb des Parks umgesetzt und bilden den neuen Bereich "Boardwalk".


    Allerdings wollte die Bahn nicht so ganz. Erst machte man längere Testfahrten, nur um dann bekannt zu geben, das sich die Öffnung verzögert.

    Die Fahrt holten wir am Abend nach.

    Dafür, das es quasi die erste größere Bahn dieses Coastertyps von Zamperla ist, ist die Bahn gar nicht so schlecht. Die Fahreigenschaften sind in Ordnung und auch das Layout ist brauchbar. Nichts besonderes aber eben auch nicht schlecht.


    Da die Maus also nicht wollte,gingen wir gerade ein paar Schritte weiter zum prominent am Eingang platzierten B&M WIng Coaster "Gatekeeper":




    So spektakulär die Bahn auch platziert sein möge, die Fahrt enttäuscht dann doch ein wenig. Zum einen ist das Layout dann doch etwas uninspiriert und die "near misses" sind extrem künstlich und verfehlen ihre Wirkung komplett. Schade eigentlich. Durch die Warterei an der Maus und bei Gate Keeper war die exclusive Stunde dann auch quasi schon rum.


    Da die Bahn direkt um die Ecke war, entschlossen wir uns, den B&M Inverter "Raptor" zu fahren:




    Da die Bahn sehr nahe am Eingang steht und der Park gerade regulär öffnete,war das natürlich nicht die cleverste Idee und die Wartezeit länger als nötig.(ca. 30 Minuten)


    Auch von dieser Fahrt war ich irgendwie enttäuscht. Die baugleiche Version in Frankreich (Monster in Walygator)kam mir irgendwie deutlich intensiver vor.

    Irgendwie fehlt hier die für B&M inverter typische G-Keule.


    Wiederum direkt um die Ecke steht die drittälteste Bahn des Parks, der gleichnamige Corkscrew von Arrow:





    Diese Bahn hat an den klassischen Schulterbügeln noch Gurte. Damit werden aber lediglich die Bügel zusätzlich gesichert. Allerdings sind diese so kurz, das sogar ich Probleme hatte, den Bügel zu zu bekommen.

    Kenne ich von keiner anderen Arrow-Bahn und macht eigentlich auch keinen Sinn.

    Zur Fahrt gibt es nicht viel zu sagen. Arrow-Typisch ist das eine holprige Angelegenheit.


    Nächste Bahn ist der Arrow-suspended Coaster "Iron dragon":





    Dieser hat - zusammen mit dem Arrow Looper um die Ecke - deutlich niedrigere Wartezeiten als der Rest.

    Ich fand die Bahn gar nicht so schlecht. Ich kenne von Arrow schlechteres, aber auch besseres. So wirklich in Schwung kommen will die Bahn nämlich irgendwie nicht.

    Wäre schön, wenn sie - wie andere Bahnen des Typs auch - die Züge von Vekoma bekommen würde. Durch die wesentlich freiere Sitzposition würde das die Bahn deutlich aufwerten.


    Wir machen direkt weiter mit dem nächsten Meisterwerk von Arrow.

    Dem racing Coaster "Gemini":





    Wie man erkennen kann, handelt es sich hier um eine Hybridkonstruktion. Man hat die Stützen aus Holz gebaut, die Bahn selbst ist aber aus Stahl.

    Bei ihrer Eröffnung im Jahr 1978 war es die höchste Achterbahn der Welt !


    An unserem ersten Besuchstag lief nur die rote Spur. Also hofften wir, das am zweiten Tag die blaue lief. Allerdings hatte man am zweiten Tag technische Probleme bei blau. Diese konnten aber offensichtlich gelöst werden, so das die Bahn so gegen 12 Uhr doch noch öffnete.

    Wir wir von dem sehr netten Mitarbeiter am Eingang(der mit dem "geschlossen" Schild ) erfuhren, fuhr am Tag vorher nur eine Seite,weil man nicht genug Personal für einen beidseitigen Betrieb hatte.

    Normalerweise wird die Bahn immer im beidseitigen Betrieb gefahren. SO auch an diesem Tag.

    Und mit beiden Seiten in Betrieb macht die Bahn deutlich mehr Spaß, sie macht sogar insgesamt Spaß.

    Natürlich kein Airtime monster,aber davon abgesehen recht flott unterwegs. Und auch die Fahreigenschaften sind absolut in Ordnung. Nicht 1a. aber da hat Arrow selbst sehr viel später deutlich größeren Murks zusammengeschweißt.


    Die auf den oberen Bildern zu sehende rote Schiene gehört zum Arrow Hypercoaster "Magnum XL-2000". Von der Bahn habe ich erschreckenderweise kein Bild.

    Und das obwohl sie mit ihren 63 Metern bei ihrer Eröffnung 1989 die höchste Achterbahn der Welt war.


    Gefahren sind wir sie natürlich. Nochmal fahren muss ich sie allerdings nicht.


    Ja, es gibt sehr viel Airtime, allerdings konnte Arrow offensichtlich keine Airtime Hügel berechnen. Dadurch hat man abwechselnd viel Airtime oder gar keine. Und zwar wie mit einem Schalter an und ausgeschaltet.Also innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde von gar nichts zu viel.


    Danach war es Zeit, etwas zu essen. Ich wählte die Hähnchenteile mit Mais. Nunja, es war teuer, aber ich habe schon deutlich schlchter in Parks gegessen.Das war durchaus lecker.

    Zum verdauen entschieden wir uns für die Bootsfahrt "Snake river expedition".


    Dabei dreht man eine Runde auf dem Fluss, und bekommt von einem Führer Grundstücke am Fluss angepriesen. Natürlich - welch Überraschung - passieren einige unvorhergesehene Dinge.

    Zudem gibt es gefühlt 1000 schlechte Witze und Wortspiele:






    Die perfekte Attraktion, um mal durchzuatmen und etwas zu entspannen. Und zudem mit dem ein oder anderen Effekt (Wasser, Explosion,fallender Baumstamm)


    Für uns ging es weiter in den Kinderbereich "Camp Snoopy":





    Ein ganz nett gestalteter Bereich mit diversen Fahrgeschäften für die kleinsten.

    Darunter auch zwei Achterbahnen.


    Den Intamin-Kiddiecoaster "Wilderness run" durften wir aber nicht fahren.Da hätten wir ein Kind als Mitfahrer benötigt:



    Den Vekoma Juniorcoaster "Woodstock Express" durften wir aber fahren:



    Es handelt sich hierbei um das 335 Meter Standardlayout. Thematisierung hat man aber wohl vergessen. Es gibt noch nicht mal ein Dach über der Station oder einen Unterstand für den Ride-Op !


    Die höchste Achterbahn des Parks - Top Thrill dragtser - war übrigens geschlossen. Diese wird erst 2024 wieder eröffnen, dann in einer "neuen Form". Was auch immer das bedeutet.




    Bis auf den Top Hat und die Bremszone sind die restlichen Schienen entfernt. Es gibt Gerüchte,das es einen Shuttle Launch geben soll. Im Bereich der früheren Kurve zwischen Bremse und Station gibt es zumindest einige bereits fertige Betonfundamente, die ziemlich perfekt passen würden.


    Etwas weiter hinten im Park befindet sich der "Cedar Creek minde ride", ein Mine train von - welch Überraschung - Arrow aus dem Jahr 1969( !)





    Zur Fahrt selber kann ich leider nicht viel sagen, da wir nicht mitfahren durften.


    Die Wagen bestehen aus drei Reihen a 2 Personen.

    Das Bügelsystem ist jedoch nicht individuell,sondern für den kompletten Wagen einheitlich. Das heißt,das die Bügel bei allen drei Reihen gleichzeitig runter gehen. Und wenn auch nur ein Fahrgast zu dick ist,und die Bügel nicht einrasten,dann

    kann der Zug nicht los fahren. Und dadurch ist auch nicht feststellbar,wer zu dick ist.

    Der Ride-Op hat dann offensichtlich auf Grund unserer Größe festgelegt, das wir es sind. Was aber nicht stimmen konnte,da die Bügel unsere Beine/Bäuche noch nicht mal berührt hatten !

    Eine Diskussion hat nichts geholfen, der Ride Op war nicht davon zu überzeugen, das wir nicht das Problem sind. Also wieder aussteigen und nicht fahren. :cursing:


    Aber es blieben ja noch einige andere Bahnen übrig, die wir - so viel sei verraten - alle fahren durften.


    Mehr dazu im zweiten Teil nach der Werbung.;)

    Nach der Enttäuschung vom Vortag hegten wir dann doch relativ große Hoffnung, das der nächste Park uns überzeugen konnte und etwas entschädigen würde.


    Waldameer and Water World.



    Den Waserpark-Teil besuchten wir jedoch nicht.



    Der Park sollte eigentlich um 12 Uhr öffnen, so hatten wir es jedenfalls notiert. EIn Blick auf die Homepage am Abend vorher ergab jedoch, das er bereits um 11 Uhr öffnete.

    Da die meisten Leute wohl auch noch 12 Uhr im Kopf hatten,war der Park anfangs schön leer.


    Man hat entweder die möglichkeit, sich ein Wristband zu kaufen, wo man den ganzen Tag lang alles fahren darf oder man holt sich eine Wallycard. Diese kann man mit einem beliebigen Betrag aufladen (an der Kasse und verschiedenen Aufladestationen im Park ) und zahlt dann pro Attraktion. Der eigentliche Eintritt zum Park ist frei.


    Die erste Bahn des Tages war für uns der Woodie "Comet", gebaut von PTC im Jahre 1951:






    Wunderschön zwischen den Bäumen platziert ist dies eine kleine,aber durchaus feine Bahn. Natürlich keine Airtime-Maschine, aber dennoch spaßig. Für die kleineren Fahrgäste der perfekte Einstieg und auch die Großen haben Spaß dabei.


    Bahn Nummer 2 war für uns "STeel Dragon", ein Spinning Coaster Model XC2000 von Maurer Söhne:




    Mit ordentlich Spin( @Hersheypark: so geht das ! ) machen die Dinger immer wieder Spaß.


    Füe die kleinen gibt es gleich zwei Bahnen aus Stahl.


    Zum einen "Ravine flyer 3":



    Zum anderen "Whirlwind"



    Beides natürlich eher was für die Statistik, aber auch für Erwachsene problemlos fahrbar.Man darf und kann sie fahren.


    Das beste kommt bekanntlich zum Schluss.Nämlich der große der beiden Woodies, "Ravine Flyer Ii ":




    So wahnsinnig viel mehr als das auf den Bildern sieht man von der Bahn aus dem Park auch nicht, da der Großteil außerhalb des normalen Parks bzw. schlecht fotografierbar verläuft.

    2008 eröffnet,aber schon 28 Jahre (!) vorher geplant. Auf Grund von recht schwierigem Gelände, sturen Behörden, Streitigkeiten mit den Anwohnern und anderen Probleme dauerte es sehr lang.

    Ursprünglich von CCI entworfen, wurde die Bahn später redesigned bzw. perfektioniert und dann final von der Gravity Group gebaut.


    Tja,was soll man sagen: Die Mühen haben sich gelohnt ! Dat Ding ist eine absolute Granate ! Viel Airtime, schnelle Kurven,heftige Richtungswechsel, Tunnel....es gibt einfach alles und die Bahn ist die absolute Spaßmaschine !

    Sie liegt bei meinen persönlichen Woodies sehr weit vorne !


    So sieht der Park auf einer Karte aus:



    Um etwas runter zu kommen entschieden wir uns für eine Runde mit der Geisterbahn "Wacky Shack":



    Ich persönlich verspüre immer ein großes Bedürfnis, solche Darkrides in solchen kleinen Parks auszuprobieren. Es ist immer eine Wundertüte, weil man nie weiß, was man bekommt.

    In diesem Falle war das gar nicht so schlecht. Natürlich ist das alles familientauglich und kein Effekt hat mich wirklich umgehauen. Aber die Bahn ist "voll", es gibt also keine leeren Bereiche,überall gibt es irgendeine Figur,

    eine Bemalung, einen Effekt.


    So langsam machte sich der Hunger breit. Also suchten wir einen gemütlichen Imbiss und zogen uns einen Cheeseburger mit Pommes rein.

    Der Burger wurde einem nur mit Fleisch, Käse und Brötchen serviert. Gurken,Tomaten,Salat,etc. konnte man sich direkt daneben selbst nach eigenem Wunsch individuell drauf machen.

    Alles wirkte sehr frisch und der Burger war recht gut.

    Der Knaller waren allerdings die Pommes. Das waren die besten Freizeitpark-Pommes und allgemein mit die besten Pommes, die ich je gegessen habe. Außen wirklich brutal knusprig und innen schön saftig. Dazu perfekt gewürzt.

    Und das zu einem sehr fairen Preis .( insgesamt 12 USD für Burger,Pommes, Getränk)

    Offensichtlich weiß der Park, das die Pommes gut sind, denn es gibt gleich mehrere Stände, wo nur die Pommes verkauft werden.

    Es gibt sie als kleine Portion (453 Gramm) und große Portion (907 Gramm !) Ja,ihr habt richtig gelesen und nein, das ist kein Umrechnungsfehler. ;)

    16 Oz bzw. 32 Oz. und das zu 5,25 bzw. 9,95 USD.


    Natürlich hat der Park außer den Achterbahnen und Pommes noch einen ganzen Haufen weiterer Fahrgeschäfte zu bieten:












    Zum Abschluss drehten wir noch eine Runde auf Ravine Flyer II.


    Fazit: Der Park hat für den vorherigen Tag tatsächlich entschädigt. Genau diese kleinen Perlen hoffe ich zu finden bei den Touren durch die USA: Eine wunderbare Atmosphäre, teils richtig gute Attraktionen, alles sehr liebevoll und gepflegt, dazu ordentliches Essen zu fairen Preisen. Dies sollte - das nehme ich schon mal vorweg - der beste Park der Tour sein.


    Für uns ging es weiter Richtung Westen, immer am Lake Erie entlang zum nächsten Ziel.

    Am nächsten Tag stand direkt der nächste Park auf dem Programm: Six Flags Darien Lake.

    Diesen kannte ich bereits aus meinem Besuch 2013. Eigentlich wollte ich ihn gar nicht besuchen,weil es seit meinem letzten Besuch lediglich eine neue Bahn gibt und ich den Park als ziemlich mies in Erinnerung hatte. Aber da für meinen Mitfahrer hier theoretisch 7 Bahnen zum fahren standen,baute ich ihn mit in die Planung ein.


    Den einfallslosen Eingangsbereich passieren wir recht schnell:



    Als erste Bahn des Tages entschieden wir uns für den Boomerang:



    Wartezeit gab es quasi keine.Ich hatte ihn irgendwie als sehr smooth in Erinnerung und die Erinnerung war offensichtlich richtig. Dieser gehört für mich zu den smoothesten Boomerangs überhaupt.


    Quasi direkt daneben hätte man den Zamperla Moto Coaster "Moto Coaster" mitnehmen können:



    Wenn er denn geöffnet gewesen wäre. War er aber nicht. War halt einfach zu,ohne Schild mit konkreter Begründung davor. Sah auch nicht so aus, als ob er an dem Tag nochmal öffnen würde.


    Also direkt weiter zum nächsten schmankerl.Dem durchaus majestätisch wirkenden SLC "Mind Eraser":



    Doch auch diesen konnten wir nicht fashren,weil geschlossen. Hier waren aber immerhin drei Leute auf den Schienen an der Schlussbremse am werkeln. Sah aber auch nicht so aus als ob das heute noch was werden würde.


    Den Tivoli Small "Hoot n Holler" ließen wir direkt rechts liegen:



    Den durfte ich beim letzten Mal schon nicht fahren, auch ganz offiziell gibt es eine Größenbeschränkung.


    Schon von weitem sichtbar ist der Arrow Looper "Viper":



    (diese Flüssigkeit im Vordergrund gibt dem Park übrigens auch den Namen. Als See will ich es nicht bezeichnen,das ist irgendeine algenverseuchte,übel aussehende Flüssigkeit):




    Dank mieserabler Abfertigung und Ein-Zug-Betrieb war hier etwas Warten angesagt. Für das Ding lohnt aber die Wartezeit nicht. Von den Fahreigenschaften mit das schlechteste, was Arrow je zusammen gezimmert hat---und das will was heißen ! Einfach nur übel.


    Dann doch lieber zur "Neuheit" aus dem Jahr 2018. Die einzige Bahn,die mir in dem Park noch fehlte.(außer der nicht fahrbaren natürlich)


    Der Gerstlauer Eurofighter "Tantrum":



    Die mit Abstand smootheste Bahn im ganzen Park. Die Strecke ist mit 380 Metern sehr kurz, aber dennoch macht die Kiste Spaß.

    Auch hier war jedoch längeres Warten angesagt wegen ein-Wagen-Betrieb ! Ja,genau,ein einzelner Wagen war auf den Gleisen. Dementsprechend war die Kapazität natürlich völliger Murks.


    Um zu den letzten beiden, zudem auch größten Bahnen im Park zu kommen,mussten wir auf die komplett andere Seite und dabei an so ziemlich allem vorbei,was der Park sonst noch so zu bieten hat (und das ist nicht viel):







    AUf den Fotos sieht man gefühlt 90 % der Fahrgeschäfte.

    Die Flächte ist zwar recht groß,aber da ist auch sehr viel leerer Raum dazwischen.

    Erstaunlicherweise habe ich sowohl vom Woodie als auch dem Intamin Megacoaster "ride of steel" nur dieses gemeinsame Foto:



    Zuerst fuhren wir mit "Predator", dem Woodie von der Dinn Corporation aus dem Jahr 1990.

    Auch hier gab es langsamen Ein-Zug-Betrieb.

    Mittlerweile hat man angefangen, die Bahn zu retracken. Aber zumindest gefühlt hat man mit den Stellen angefangen,die es am wenigsten gebraucht hätten. Trotzdem merkt man den Unterschied zwischen retrack und Original. Zwar nicht völlig unfahrbar, aber auch nicht besonders gut.

    Und wirklich spannend ist die Strecke auch nicht.

    Zum Schluss stand noch der Intamin Megacoaster an. Warteschlange war kaum vorhanden...aber soweit kamen wir gar nicht.

    Mein Kumpel hat den Platinum Pass von Six Flags(da er geschäftlich sehr oft in der Nähe von Frontier City is,lohnt sich das für ihn). Abgesehen von Eintritt in allen Six Flags Parks, preferred Parking und anderen Vorteilen beinhaltet es auch einen Souvenirbecher, mit dem man die ganze Saison(!) in allen Parks free refill bei Softdrinks hat.

    Problem nur: In der Station von Ride of Steel gibt es keinerlei Ablagemöglichkeiten.

    Deswegen steht ein netter Mitarbeiter am Eingang der Bahn und sagt einem,das alles fest in den Taschen verstaut werden muss.Wenn das nicht geht - was bei dem Souvenirbecher der Fall ist,denn der ist einfach viel zu groß für jede Hosentasche - muss das Zeug in ein Schließfach deponiert werden. Und das kostet natürlich extra, nämlich 2 USD.


    Ausgerechnet einer der "Vorteile" eines Platinum Passes sorgt also dafür, das die treuesten Kunden extra Geld bezahlen müssen.

    Mein Kumpel sah das aber gar nicht ein. Also ging es zu den Guest relations um sich zu beschweren und eine akzeptable Lösung zu finden.

    Die gab es aber nicht. Die Mitarbeiter dort haben keinerlei Anstalten gemacht,das Problem zu lösen. Weder wurde eine kostenlose Aufbewahrung angeboten noch wurde auf unsere Argumente(Geld von den treuesten Kunden zu holen) in irgendeiner Weise eingegangen. Man müsse halt zwei Dollar zahlen,wenn man den Becher mitbringe...Hallo? Geiles Argument.8|

    Alternativ könne man ja nacheinander fahren und der andere hält dann den Becher....:thumbdown::cursing:


    Der Park war eh langweilig,Wiederfahrwert hatte keine einzige der Bahnen,es war heiß,es gab keinen Schatten....und uns war jegliche Lust vergangen. Also entschieden wir uns,den Park zu verlassen und lieber schnell zum nächsten Ziel aufzubrechen.


    (Natürlich hätten wir den Becher zum Auto bringen können und dann wieder zurück in den Park, aber darauf hatten wir einfach keine Lust,der Weg war uns zu weit)


    Fazit: Der schlechteste Park der Tour und noch schlechter als ich ihn in Erinnerung hatte.

    Sehr wenige Attraktionen für diese Fläche, keinen einzigen Coaster mit Wiederfahrwert,unterirdische Abfertigung bzw. operations....der Park wird auf dem absolut minimalsten Level betrieben,das möglich ist.

    Wenn die da nicht 5-6 B&M`s hinstellen sieht mich der Park nie wieder.


    Im Verhältnis zu den letzten Tagen stand nun eine relativ kurze Fahrt um nächsten Hotel an.

    Wir hofften, das der nächste Park besser wurde...und soviel sei verraten:Er wurde besser...viel besser....sogar der beste Park der Tour !

    Am folgenden Morgen standen erneut gut zwei Stunden Fahrt an, um das insgesamt doch sehr lange Stück von Great Escape zum Hershey Park zu überwinden.

    Den Hershey Park hatten wir bereits besucht, dies war jedoch 2009. Seit dem hat sich einiges getan und so gab es vier und für meinen Mitfahrer sogar fünf neue Bahnen(er hat den Boomerang damals aus gesundheitlichen Gründen ausgelassen)


    Es war der Samstag des Memorial Day weekends, dementsprechend befürchteten wir einen vollen Park. Leider war es aus öffnungszeittechnischen und Urlöaubstechnischen Gründen nicht anders machbar, es gab genau eine einzige Möglichkeit ,diese Tour so durchzuführen.

    Ich nehme es vorweg: Es war voll. :(

    Dementsprechend konzentrierten wir uns darauf, erstmal die für uns neuen Bahnen zu fahren.


    Angefangen haben wir mit dem Intamin Wingcoaster "Skyrush aus dem Jahr 2012





    Da wir wussten,das es eine durchaus extreme Bahn ist,haben wir alle losen Gegenstände nicht in unseren Hosentaschen verstaut,sondern in einem Schließfach. Diese Schließfächer sind für bis zu 2 Stunden kostenlos ! Eine sehr faire Aktion vom Park.

    Zur Bahn selbst: Geiles Teil ! Brachiale Airtime,schöne Umschwünge,mächtig Power während der gesamten Fahrt ! Macht richtig Laune. Die Bügel fand ich bei weitem nicht so unbequem wie es wohl viele andere tun.

    Schade,das es von diesen Wing Coastern von Intamin nur ganze zwei Stück gibt, könnten gerne noch mehr sein.


    Unser Weg führte uns weiter zu "laff track":



    Hierbei handelt es sich um eine Indoor-Version eines Maurer SC200 Standard-Spinningcoasters.

    Ich muss zugeben,ich habe mir von der Gestaltung etwas mehr erwartet.Relativ hell da drin und ein paar Malereien an der Wand.Zudem ist die Bahn extrem kastriert worden,die Drehbremse ist wohl auf maximum.Trotz eindeutig ungleichmäßiger Beladung,schafften wir während der Gesamten Fahrt ca. eine Drehung. Auch die Blockbremsen greifen sehr hart.

    Zudem ist die Bügelkontrolle auf Magersüchtige eingestellt. Man brauchte bei mir vier(!) Anläufe und zwei Personen,um den Bügel so weit zuzudrücken,das es eine Freigabe gab. Atmen konnte ich dann aber nicht mehr.^^

    Jeder,der mich kennt weiß,das ich zwar nicht gerade klein,aber eben auch nicht dick bin. Ich hatte bei keinem anderen Maurer Spinner bisher solche Probleme.

    Aber ich muss das Personal loben,denn man hat mich nicht direkt weggeschickt,sondern relativ lange und viel ausprobiert,bis es gepasst hat. :thumbup:


    Nun wollten wir den Boomerang fahren,den mein Kumpel ja noch nicht hatte.

    Auf Grund der doch deutlich verbesserungsfähigen Beschilderung in dem Park (an den Kreuzungen waren nicht alle und vor allem immer andere Attraktionen ausgeschildert, Parkpläne sind relativ versteckt angezeigt und zeigen immer nur den aktuellen Themenbereich,nicht aber den ganzen Park) war das nicht ganz so einfach.

    Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an der Neuheit 2023 vorbei. Dem RMC-Umbau "Wildcats Revenge":



    Schön finde ich, das sie ein Stück des alten GCI-Woodies über dem Eingang platziert haben:



    Es gab auch bereits Testfahrten:



    Eröffnung für die Allgemeinheit war allerdings erst am 2. uni und damit sechs Tage zu spät für uns. ;(


    Nun aber zum Boomerang mit dem Namen "Jolly Rancher remix"




    Seit unserem letzten Besuch bekam er einen neuen Anstrich sowie eine neue Thematisierung. Er wurde ausgestattet mit fetter Musik in der Station, sowie zwischen Looping und zweitem Lift mit einem Tunnel it Nebeleffekten und Geruchseffekten.(in den Geruchsrichtungen Wassermelone, blaue Himbeere,Erdbeere und noch irgendwas)

    Den Nebel habe ich irgendwie mitbekommen(wenn auch nur sehr wenig da war),vom Geruch habe ich nichts gerochen.


    Nächste neue Bahn war der Zamperla-Kiddiecoaster "Cocoa Cruiser":



    Da gibt es nicht viel zu sagen, außer evtl. das wir problemlos mitfahren konnten(natürlich nur eine Person pro Wagen) und auch durften.


    Und damit blieb nur noch eine neue Bahn übrig, nämlich der 2020 erbaute B&M Megacoaster "Candymonium".

    Dieser ist direkt am Parkeingang platziert, gefahren sind wir ihn aber erst später, weil morgens natürlich alles dorthin gestürzt ist:





    Das Layout ist ein klassisches out and back mit viel Airtime und zwei Helixen. Die Bahn hat trotz der Zwischenbremsen erstaunlich viel Airtime (deutlich mehr als SIlverstar) und macht durchaus Spaß.

    Lediglich der Wartebereich ist schlimm. Ein Großteil der Warteschlange befindet sich in einem Zickzack unter dem Stationsbereich. Das hat zwar den Vorteil,das es im Schatten liegt, es wirkt allerdings wie eine Mischung aus Parkhaus,Technikraum und Abstellkammer.

    Da obendrüber eine Decke ist,sieht man von der eigentlich Technik ebenfalls nichts.


    Nachdem wir jetzt die "Pflicht" abgearbeitet hatten, konnten wir frei entscheiden,was wir machen. Die schönen Ecken des Parks genießen:



    Oder noch etwas fahren.

    Die S&S Türme ließen wir aus:



    Den Intamin Launcher "Storm runner" ebenfalls.


    Den Intamin Multilooper "Fahrenheit" wären wir gerne gefahren,da wurde aber den Großteil des Tages dran rumgewerkelt:



    Er öffnete zwar am späten Nachmittag/Abend wieder, aber dann waren wir zu faul, bis dorthin zu laufen. ;)


    Den Layouttechnisch - meiner Meinung nach - schwächsten aller B&M Inverter ebenfalls:





    Man merkt der Bahn einfach an,das sie da irgendwie zwischengequetscht wurde.


    Nach einem sehr leckeren (Beef Brisket Sandwich und ein Eimer Baked Beans) aber auch sehr teuren Essen entschieden wir uns für eine Fahrt auf dem Schwarzkopf-Looper "Sooperdooperlooper":






    Trotz seines hohen Alters fährt sich die Bahn immer noch super und macht Spaß. Es ist immerhin die zweitälteste moderne Loopingachterbahn der Welt ! Lediglich revolution in Six Flags Magic Mountain öffnete noch früher.


    Unsere Hoffnungen,das es Abends etwas leerer werden würde, weil viele Besucher evtl. zum Konzert in das benachbarte Stadion wechseln würden(dort spielten Blink 182 an diesem Abend) erfüllte sich nur so semi.


    Wir entschieden uns zum Abschluss des Tages für eine Fahrt auf der rechten Seite (lightning) des GCI racers "lightning racer":




    Habe die Bahn 2009 schon gemocht und tue es immer noch. Das Layout ist - typisch GCI - rasant, die Millenium Flyer Züge auch weiterhin die besten Holzachterbahnzüge auf dem Planeten und die ständigen Kreuzungen der beiden nebeneinander und übereinander rasenden Züge macht richtig Laune.


    Es war mittlerweile 20:30 Uhr und da wir noch ein kleines Stückchen Fahrt vor uns hatten, machten wir uns auf dem Weg zum gefühlt 2 Km entfernten Auto. (der Parkplatz ist größer als so manche deutsche Kleinstadt)


    Den Hersheypark würde ich jederzeit wieder besuchen.

    Schön gestaltet, sehr viele Bahnen mit Wiederfahrwert, fairer Eintrittspreis, gute bis sehr gute Operations....

    Leider gab es direkt am nächsten Tag das krasse Gegenteil(und den quasi schlechtesten Park auf der Tour)

    AM nächsten Tag ging es knapp 2 Stunden durchs schöne Vermont bis zum ersten Ziel...naja,also fast. Wir gaben den Park ins Navi ein und starteten. Leider haben wir nicht die Adresse geprüft,die im Navi gespeichert war.

    Erst als es noch ca. 20 Minuten zu fahren waren, wir aber nicht in der Nähe der Gegend waren,in der wir sein sollten,wurden wir stutzig. Leider ließ sich das Navigationssystem während der Fahrt nicht bedienen. Also irgendwo anhalten und feststellen,das für den Park eine Adresse hinterlegt war,an der er niemals war und niemals sein wird.

    Also schnell die richtige Adresse eingegeben und los gehts. Dadurch kamen wir ca. 50 Minuten später als geplant am Park an.

    Der Parkplatz war relativ leer. Vom Parkplatz gelangt man über eine Überführung über die Landstrasse zum Eingang:



    Die Tickets hatten wir vorab online gekauft.


    Der Bereich direkt hinter dem Eingang ist ganz nett gestaltet:



    Auf dem Platz vor dem Karussell fand gerade irgendeine Begrüßungszeremonie statt(es war der erste Öffnungstag der "regulären" Sommersaison),die aber irgendwie niemanden interessiert hat.



    Wir folgten dem kleinen Knick nach rechts,um in den hinteren Parkteil zu gelangen.

    Erste Bahn des Tages sollte "Alpine Bobsled" sein, einer von nur noch zwei(!) in betrieb befindlichen Bobbahnen von Intamin.




    Beim "sollte" ist es auch leider geblieben.Die Bahn war an dem Tag außer Betrieb. :(

    (Die Dinger sollen aber wohl generell sehr fehleranfällig sein und viel Downtime haben)


    Also weiter zum nächsten Ziel, der Holzachterbahn "Comet" aus dem Jahr 1948. Die Bahn steht quasi im hintersten Winkel des Parks.


    Um dorthin zu gelangen,muss man erst am geschlossenen Wasserpark vorbei (hier im Vordergrund):



    Bis man endlich da ist.



    Erstaunt stellten wir fest,das hier zwei Züge in Betrieb waren, bei ordentlicher Abfertigung und nur ca. 4-5 Zügen Wartezeit.8|


    Ursprünglich im Jahr 1948 in Kanada eröffnet wurde sie umgesiedelt und steht nun seit 1994 hier in Great Escape.


    Und die Bahn ist ein absolutes Sahnestück ! Das Layout ein doppeltes Out and back mit einigen ordentlichen Airtimemomenten und einer für ihr Alter erstaunlich sanften Fahrweise. Holz muss rappeln,aber es hält sich absolut in Grenzen und so macht die Bahn richtig Spaß !


    Da es hier hinten nicht weiter ging, machten wir uns nun wieder langsam auf den Weg nach vorne. Vorbei am immer noch geschlossenen Wasserpark:



    Der ebenfalls geschlossenen Kartbahn:



    Und einigen Flatrides:






    Zur nächsten Fahrbaren Bahn. Ok,es war nur ein Vekoma Boomerang:





    Die Wartezeit war ca. 20 Minuten, die Abfertigung ziemlich langsam.(aber von Six FLags erwarte ich nichts anderes ;) )


    Den Kinderbereich haben wir komplett ignoriert,weil wir wussten,das dort zwar eine Bahn steht, wir diese (ein Zamnperla Kiddiecoaster) nicht fahren durften. Daher habe ich davon noch nichtmal ein Bild.


    Uns zog es nun ans andere Ende des Parks. Gestalterisch hat mir der Park durchaus gut gefallen:




    Ziel war der Westernbereich des Parks:


    Abgesehen von den nur mäßig beeindruckenden Fassaden:



    Gibt es dort zwei größere Fahrgeschäfte.

    Zum einen einen doch mittlerweile eher selten anzutreffenen Huss Condor:



    Sowie den Arrow Minetrain "Canyon Blaster":






    Gestalterisch sieht das ganze ganz ordentlich aus. Nur hätte man die ganze Bahn frisch streichen sollen und nicht nur Teile der Helix. ;)

    VOm Layout her gibt es sowohl bessere als auch schlechtere Arrow-Minetrains. Gut war es aber auch nicht.

    Die Fahreigenschaften sind halt typisch Arrow. So lange es langsam bleibt,geht es.Aber gerade in der Helix, wo der Zug zum Schluss recht schnell wird, schepperts es doch schon ordentlich.


    Wir drehten nun noch eine Runde mit der seeeeeehr langsam fahrenden Seilbahn(auf der fotografieren zumindest mit Handys verboten ist):



    Sowie eine Runde mit "Blizzard":




    Hierbei handelt es sich um eine Indoor-Version des in den USA sehr beliebten und in jedem Freizeitpark anzutreffenden Twisters.(die Standardausstattung eines jeden RCT2-Parks. ;)


    Ich hatte mir dann doch etwas mehr erhofft. Die Fahrt ist zwar verdammt rasant, allerdings gibt es keinerlei Lichteffekte. Die Lichtfarbe ändert sich zu Beginn,es wird etwas dunkler. Dazu gibt es etwas Musik.Aber keinerlei Lightshow in irgendeiner Form. Schade.


    Prmonent am Eingang und vom Parkplatz gut sichtbar aus positioniert steht noch der Arrowlooper



    Die Fahrt ist nicht wirklich spektakulär. Bis zum ersten Corkscrew fährt sich die Bahn erstaunlich sanft, aber auf den restlichen paar Metern hat Arrow dann doch noch ein paar Hackler eingebaut.


    Fazit:


    Für einen Six Flags Park gar nicht mal so schlecht. Durchweg passabel oder gar schön gestaltet, die Operations waren zwischen gut und erträglich. Das Achterbahn-Portfolio ist halt ausbaufähig.

    Der Woodie ist richtig richtig gut, der Rest vernachlässigbar.


    Es sollte nicht unser schlechtester Park auf der Tour sein.(noch nicht mal der zweitschlechteste)

    Da uns nun die größte Einzeletappe der Tour bevorstand (3:45 Stunden zum nächsten Hotel) machten wir uns recht zeitig schon wieder auf den Weg.


    Ich entschuldige mich jetzt schon für die viel zu wenigen Bilder vom nächsten Park(da war ich irgendwie nicht in Fotolaune)

    Der Tourtitel sagt eigentlich alles. ;)


    Ein kleine wenig verspätet aus...ähm..Gründen, ging es Ende Mai über den großen Teich.

    Eigentlich war Kalifornien angedacht,da kam aber leider die Elternzeit meines Kollegen dazwischen. Dann auf Grund dieser war ich auf eine Rückkehr spätestens am 6.6. festgelegt. Dies lies sich mit den Öffnungszeiten der Parks in Kalifornien nicht vereinbaren. Also wurde umgeplant und mit Mühe noch eine Lösung gefunden, jetzt ging es in den Nordosten der USA:


    Auf Grund diverser Faktoren( Preis, Airline-Präferenzen, Beklopptheit) entschieden wir uns für das Routing Frankfurt - Paris - Raleigh/Durham - Boston mit Delta Airlines.


    In aller Herrgottsfrühe ging es von Frankfurt nach Paris. Der Flug dauert ja nicht lange.

    Ich verfluche allerdings den Tag,an dem wir auf die Idee gekommen sind, in Paris umzusteigen. Ich bin schon in Heathrow umgestiegen und würde das jederzeit dem Umsteigen in Paris vorziehen.

    In Paris kamen wir an Terminal 2G an. Von dort geht es nach etwas Lauferei mit einem Shuttlebus zum Hauptterminal. Dies besteht aus den Abschnitten 2 A bis 2E. Abschnitt 2E wiederum ist nochmal unterteilt in ein Hauptgebäude(Fluggastbereich K) und zwei Nebengebäude( Fluggastbereiche L und M).Unser Abfluggate war im Fluggastbereich M, in einem der Nebengebäude.


    Doch zu aller erst muss man , da man die EU verlässt, durch die Ausreisekontrolle.


    Ja,richtig gehört: Ausreisekontrolle ! Habe ich in Frankfurt oder Amsterdam noch nie erlebt. In Paris schon.

    Da wir einen EU-Pass haben, durften wir durch die automatische Passkontrolle....doch selbst da haben wir 45 Minuten(!) in der Schlange gewartet.


    Hat man das überstanden folgt man den Schildern zum Fluggastbereich M.


    Neben viel Lauferei muss man dann noch mit dem Aufzug zwei Stockwerke nach unten fahren. Treppen gibt es dort übrigens keine ! Mann muss den Aufzug nehmen.(mit entsprechender Wartezeit)

    Unten angekommen gibt es zwei separate Warteschlangen, einmal für den Bereich M und den Bereich K(das andere Nebengebäude).

    In regelmäßigen Abständen kommen dann Shuttlebusse, die einem zum jeweiligen Bereich bringen. Da beide Schlangen am exakt selben Ausgang enden, steht dort eine nette Mitarbeiterin und brüllt immer in die Menge,zu welchem Bereich der gerade vor der Tür stehende Bus fährt.

    Ist man dann im Bereich M angekommen,muss man "nur" noch zu seinem Gate gehen und ist nach ca. 90 Minuten bereits am Gate.


    Der eigentliche Flug nach Raleigh/Durham (9 Stunden Flugzeit) verlief ereignislos.(für unseren Flugfetischisten Dominik: Eine 21 Jahre alte 767-400)


    Die Einreise ging auch sehr schnell. Liegt hauptsächlich daran,das an besagtem Flughafen(Raleigh/Durham) ganze zwei internationale Flieger pro Tag eintreffen.


    Der Flug nach Boston verlief ebenfalls ereignislos. (Auch hier an den Flugfetischisten: Ein Airbus 220. Sehr komfortabel mit erstaunlich breiten Sitzen)


    In Boston dann noch schnell den Mietwagen geholt und mit viel Navigationsgeschick aus Boston heraus gefunden,ohne Maut bezahlen zu müssen.(das ist nicht so einfach !)

    Nach ca. 2 Stunden fahrt waren wir endlich am Hotel.


    Kurz Duschen und ab ins Bett. Denn am nächsten Tag stand direkt der erste Park auf dem Programm.

    (und dann gibt es auch Bilder. ;) )